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WITOLD LUTOSŁAWSKI

Witold Lutosławski (1913-94) - Komponist. Er war einer der größte Schöpfer des 20. Jh. Er studierte am Warschauer Konservatorium Klavier und Komposition. Außerdem studierte er Mathematik. Von den Universitäten in Warszawa, Kraków, Toruń, Chicago, Glasgow und Cambridge erhielt er die Ehrendoktorwürde. Er las an vielen Hochschulen, darunter in Essen, Kopenhagen und Stockholm. 1959-65 war er leitendes Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (Amsterdam) und in den darauf folgenden vier Jahren ihr Vizevorsitzender. Seine wichtigsten Werke sind: "Trauermusik" (1958), "Venezianisches Orchesterspiel / Gry weneckie na orkiestrę" (1961), "Streichquartett" (1964), "Konzert für Violoncello und Orchester" (1970) und "Vier Sinfonien" (1988). Zu seinem 80. Geburtstag wurde er mit dem prestigeträchtigen "Polar Music Prize", dem so genannten musikalischen Nobelpreis, ausgezeichnet. Dreimal erhielt er den Staatspreis ersten Grades. 1994 bekam er den polnischen Orden des Weißen Adlers.

 

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