Stettin (ca. 420 Tsd. Einwohner), die Hauptstadt von Westpommern, liegt an der Oder und am Dąbie-See, 60 km vom Meer und nur 150 km von Berlin entfernt. Das moderne Hafenzentrum und zugleich historischer Sitz der Herzöge von Pommern rühmt sich zahlreicher Grünflächen, wertvoller Sehenswürdigkeiten und eines interessanten Kulturlebens.
Die Anfänge von Stettin reichen bis ins 9. Jahrhundert, als hier eine slawische Siedlung gegründet wurde. Seit dem 13. Jahrhundert war die Geschichte der Bergwälle mit der Dynastie der Greifen verbunden. Der letzte Herzog von Pommern starb 1637, wonach die Stadt unter die Herrschaft der Machthaber von Schweden, Preußen und sogar Frankreich (während der Napoleonischen Kriege) geriet. Im letzten Jahrhundert gehörte sie zu Preußen und wurde damals zum wichtigsten Hafenpunkt. Während des 2. Weltkriegs komplett ruiniert, wurde sie dann 1945 an Polen angeschlossen.
Das heutige Stettin ist das größte Industriezentrum (überwiegend Schiffbauindustrie) im nordwestlichen Teil des Landes. Auch ist die Stadt ein wichtiges Kultur- und Wissenschaftszentrum.
Als eine der grünsten Städte Polens, umgeben von drei Wildgebieten, der Ueckermünder Heide, der Buchheide und der Gollnower Heide (Wälder und Parks bilden 20% der Stadtfläche), mit weiten Wassern und Marschländern, ist Stettin ein hervorragender Erholungs- und Unterhaltungsort. Auch gibt es hier viele Sehenswürdigkeiten, die den Glanz der ehemaligen Bergwälle wiedergeben.
Am bekanntesten ist das majestätische Schloss, das sich auf dem Schlosshügel erstreckt und mehrere hundert Jahre lang Sitz der Greifenherzöge war. Bemerkenswert ist die sg. Neue Altstadt, fast vollkommen während des 2. Weltkriegs zerstört, wo auf bewahrten Fundamenten Häuser nach alten Plänen nachgebaut werden. Ein besonderer Platz ist die Hakenterasse, die repräsentative Allee von Stettin, mit breiten Treppen und Aussichtsterrassen, von denen sich ein grandioses Panorama über den Hafens, die Kanäle und den Kai entfaltet.
Zu den Highlights gehören die Jakobskathedrale, die Schätze des Meeresmuseums, die Springbrunnenallee, die Bimmelbahnfahrt durch die Grünanlage Jasne Błonia, wie auch die Hafen- und Dąbie-See-Schifffahrt.
Nicht zu vergessen sind die Meerestage im Juni, die größte Veranstaltung in Stettin, deren Tradition über ein halbes Jahrhundert zurückreicht.
Beliebte Besichtigungsrouten:
- Städtische Touristikroute (mit roten Streifen auf den Gehwegen markiert): die Route misst 7 km führt entlang der attraktivsten Winkel von Stettin. Sie zeigt 42 Plätze, die Zeugnis der interessanten Stadtgeschichte sind.
- Buchheide – Glinna (Arboretum) – Kołbacz (Kirche und Gebäude der Zisterzienser) – Kobylanka (Friedenskranz, Lapidarium)
- Stargard Szczeciński (Rathaus, Frauenkirche, Schutzgebäude, Museum in der Bastion, St.-Jan-Kirche), Pędzino (Schloss)
www.szczecin.eu /En, De/
www.szczecin.eu/sail_szczecin /En, De/
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