Sławomir Mrożek (1930) - Dramatiker, Satiriker, Prosaist und Zeichner. Er arbeitete für die Wochenzeitung "Przekrój" und die zwei Theater "Bim-Bom" in Gdańsk und "Piwnica pod Baranami" in Kraków. Seit 1963 lebt er in Italien, Frankreich und Mexiko. Er protestierte öffentlich gegen den Einmarsch in die Tschechoslowakei 1968 und gegen die Verhängung des Kriegsrechts in Polen im Dezember 1981. Seine wichtigsten Werke sind die Erzählungen "Der Elefant" (1956), "Die Hochzeit in Atommeiler" (1959) und "Moniza Clavier" (1967); die Dramen "Der Tod des Oberleutnants" (1963), "Tango" (1964), "Die Emigranten" (1974), "Der Bucklige" (1975) und "Liebe auf der Krim" (1993); sowie zwei Theaterstücke "Lauter Sünder" und "Schöne Aussicht" (2000). Seine Theaterstücke spielt man in der ganzen Welt. Mrożek zeichnete ferner zwei Zyklen: "Polen in Bildern" (1957) und "Mit Sławomir Mrożeks Augen" (1968).



