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Krynica


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Die von Bergen umgebene Stadt Krynica Zdrój liegt in den Sandezer Beskiden. Die Perle unter den polnischen Kurorten erlebte bereits Mitte des 19. Jahrhunderts einen unerhörten Aufschwung – damals musste man einfach hier sein.

Die Vergangenheit mischt sich hier mit der Gegenwart, Erinnerungen mit Nostalgie. Das Alte und das Neue Kurhaus, die Alten und die Neuen Mineralbäder, die Trinkhalle, die Konzertmuschel und die alten Häuser aus den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts mit ihren dankbaren Namen – Ungarische Krone, Sensensoldat, Weiße Rose, Weiser Adler, Weichsel – bewirken, dass Krynica ein sehr sentimentaler Kurort ist.
Die Liste der hervorragenden Gäste der Kurbäder von Krynica ist lang: Fredro, Konopnicka, Reymont, Matejko, Wyspiański, Piłsudski und viele andere tranken hier die bereits vor 200 Jahren entdeckten Heilwasser, nahmen Moor- und Mineralbäder, wanderten durch die Berge und führten vor allem ein reiches Gesellschaftsleben. Der bekannte polnische Tenor Jan Kiepura, Eigentümer der Villa „Patria“, „singt“ noch heute auf dem Sockel vor dem Kurtheater. Und Nikifor. Ein Künstler, den ganz Krynica auslachte und der heute am schönsten für die Stadt wirbt.

Viele bekannte Personen hinterließen ihre Spuren in Krynica. Grottger schuf die Figur der Gnädigen Muttergottes (1864) und stellte sie im Wald auf, Kraszewski hinterließ seine bekannte Bank, Nikifor hat ein eigenes Museum in der blauen Villa „Romanówka” und ein Denkmal am Fuße des Parkbergs, auf welchem er zusammen mit einem Hund, einem Koffer und seinem nicht wegzudenkenden Pinsel in der Hand sitzt.

Die heutigen Gäste teilen sich in Kurpatienten und Wintersportliebhaber, die im Winter in Scharen nach Krynica strömen.
Der höchste Berg ist der Jaworzyna (1114 m), auf den eine Gondelbahn führt. Außerdem gibt es Skilifte und zahlreiche Skipisten. Auf dem Parkberg, auf den man mit einer Seilbahn aus dem Jahre 1937 gelangen kann, wurde eine spezielle Kinderpiste mit dem Namen von Pu der Bär angelegt. Zudem wurden Rodelstrecken angelegt und eine Eishalle errichtet, in der man das gesamte Jahr über Schlittschuh laufen und Eishockeyspiele ansehen kann.

„Wer sich Krynica nicht leisten kann, der sollte ins Ausland fahren“ – auch heute noch wiederholen die hiesigen Einwohner diesen Slogan, der vor dem 2. Weltkrieg populär war.

www.krynica.eu /Englisch/

www.krynica.pl

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