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Gustaw Herling-Grudziński

Gustaw Herling-Grudziński (1919-2000) - Prosaist, Literaturkritiker und Essayist. Im Zweiten Weltkrieg wurde er verhaftet und in ein Lager im tiefen Russland gesperrt. Er verließ Russland mit den polnischen Truppen von General Anders und kämpfte bei Monte Cassino in Italien. Er war 1947 Mitbegründer und Redakteur der damals noch in Rom herausgegebenen polnischen Zeitschrift "Kultura". Nach dem Umzug der Redaktion ging er nach London, von wo er 1952 nach Italien umsiedelte. Auszeichnungen: "Kultura"-Preis (1958), Jurzykowski-Preis (1964), Kościelski-Preis (1966), Preis der Redaktion von "Wiadomości / Nachrichten" (1981), der italienische Preis Premio Viareggio, der internationale "Prix Gutenberg" und der Preis des französischen PEN-Clubs. 1998 erhielt er den polnischen Orden des Weißen Adlers. 1951 veröffentlicht er seine Erinnerungen aus den sowjetischen Lagern "Welt ohne Erbarmen". Es ist eines der ersten und hervorragendsten Werke zu diesem Thema, das die Literatur hervorbrachte. Damit hat er sich weltweit einen Namen gemacht. Erfolgreich waren auch seine mehrbändigen Tagebücher aus den Jahren 1973-99 sowie die Bücher "Gesammelte Erzählungen" (1990) und "Totengeläut für den Glöckner" (2000) und "Der kürzeste Führer durch meine Person / Najkrótszy przewodnik po sobie samym" (2000).

 

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