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Der Weg zur Souveränität

Zum Ende des Ersten Weltkrieges tauchte Polen nach 123 Jahren wieder auf der europäischen Landkarte auf. Die politischen Pläne vom Kommandant der polnischen Legionen Józef Pilsudski sollten sich erfüllen. Er orientierte sich auf Österreich und rechnete damit, dass Deutschland und Österreich-Ungarn Russland besiegen, aber durch Frankreich und England bekämpft werden. Danach konnte auf den Trümmern der Teilungsmächte das souveräne Polen entstehen. Russland ist nach der Revolution von 1917 aus dem Krieg ausgeschieden, Deutschland und Österreich-Ungarn haben vor der Entente kapituliert.
Der Versailler Vertrag, der den Ersten Weltkrieg beendete, hat die polnische Souveränität sanktioniert. Bereits im Oktober 1918 begannen die polnischen Einheiten mit der Entwaffung der deutschen und österreichischen Soldaten. Am 7. November entstand die erste provisorische polnische Regierung mit dem Sozialisten Ignacy Daszynski an der Spitze. Nach der Rückkehr von Józef Pilsudski nach Polen, der im Juli 1917 von den Deutschen inhaftiert worden war, ordneten sich ihm die Armee und die provisorische Verwaltung unter. Pilsudski wurde Staatschef.

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