przejdz do zawartosci

up

Such




Lettergröße A A A

Biologische Landwirtschaft

Polen erzeugt gute Nahrungsmittel und bietet diese zu konkurrenzfähigen Preisen an. Polnische Nahrungsprodukte gelten in Europa als sehr gesund, ökologisch angebaut und von hohem Nähr- und Geschmackswert. Viele Firmen haben die Chancen aus dem EU-Beitritt voll und ganz wahrgenommen. Die Zollschranken sind aufgehoben worden und es besteht auch keine Notwendigkeit zu Sonderzertifikaten für Produkte, die im EU-Gebiet verkauft werden. Im Endeffekt haben die Exporte polnischer Lebensmittel wie Milch, Fleisch, Obst und Gemüse lawinenartig zugenommen. Hohe Qualität und termintreue Lieferungen sind die Trümpfe polnischer Unternehmen, dank derer diese ihre Erzeugnisse en masse an europäische Abnehmer verkaufen. Ein wesentlicher Vorsprung polnischer Produkte ist auch der Konkurrenzpreis: Sie sind im Schnitt 30% billiger als die aus anderen Mitgliedsländern der EU.

Von Januar bis Ende September 2005 haben polnische Firmen Nahrungsmittel für mehr als 5 Milliarden Euro ins Ausland geschickt. Damit war das Exportvolumen polnischer Agrar- und Lebensmittelprodukte um 36% größer als im Jahr 2004 - ein Beleg dafür, dass der ausländische Bedarf an ihnen kontinuierlich wächst. Größte Abnehmer polnischer Nahrung sind andere EU-Länder, in die nahezu drei Viertel der Exporte gelangen. Innerhalb von drei Quartalen des Jahres 2005 stieg der Wert polnischer Nahrungslieferungen für diesen Markt um 40% an.

Die stärksten Punkte im Angebot der polnischen Lebensmittelbranche sind:

OBST UND GEMÜSE

Polen ist Europas größter Produzent von Äpfeln. Diese werden überwiegend exportiert, sowohl als Frischobst wie als verarbeitete Produkte. Polen führt auch europaweit in der Produktion von sog. Weichobst. Das polnische Anbauvolumen bei Himbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren und Sauerkirschen gleicht dem gesamten Volumen der Produzenten der „alten" EU.

Viele polnische Obst- und Gemüseverarbeiter kommen hervorragend auf ausländischen Märkten zurecht. So verkaufte die Firma Rolnik 2003 im Ausland ihre Marinaden für insgesamt 5 Mio. Złoty. Sie exportierte nach Tschechien, Deutschland, in die Slowakei, nach Litauen sowie in die Vereinigten Staaten. Ein interessantes Beispiel ist auch Roleski, ein polenweit führender Hersteller von Ketschup, Soßen, Senf und Majonäse. Die Produkte dieses Unternehmens finden Anerkennung u.a. in Tschechien, Deutschland, Schweden, Russland, den USA und Australien. Roleski beliefert auch NATO-Truppen in Europa. Darüber hinaus ist die Firma Sieger in der Ausschreibung für den Hauptlieferanten von Ketschup an alle Supermärkte der Carrefour-Kette in Europa.

MILCHPRODUKTE UND FLEISCH

Eine zunehmend starke Konkurrenzstark auf dem EU-Markt stellen auch polnische Milchprodukte dar. Neben Milchpulver - der bisherigen polnischen Spezialität - wurden im vorigen Jahr auch Yoghurt und Käse sehr gern gekauft. Mit dem EU-Eintritt stieg der Bedarf für polnisches Fleisch rapide an. Größter Beliebtheit erfreuen sich Rindfleisch und Geflügel.

SÄFTE UND SÜSSWAREN

Neue Absatzmärkte erobern auch die Produzenten von Säften und Süßwaren. Die Gruppe Maspex Wadowice ist einer der größten Lebensmittelfirmen in Polen. Ihre Produkte finden Abnehmer in ganz Europa, in den USA, in Kanada und in arabischen Staaten. In vielen Ländern, so in Bulgarien, Tschechien, der Slowakei, Rumänien, Slowenien, Mazedonien, Estland, Russland und in Litauen haben Maspex-Produkte die erste beziehungsweise zweite Position auf dem Markt errungen.

Polnische Süßwaren erobern internationale Konsumenten. Polnische Marken wie Wawel, Solidarność, Jutrzenka und Odra sind seit Jahren auf ausländischen Märkten präsent.

POLNISCHE BRAUEREIEN

Polnische Brauereien haben nach dem EU-Eintritt eine Exportoffensive gestartet. 2004 war ein Rekordjahr hinsichtlich der Exporte von Bier: 400.000 Hektoliter. Polnisches Bier verkauft sich immer besser nicht nur unter Auslandspolen. In Chicago sind Okocim und Żywiec (seit 40 Jahren auf dem US-Markt) zu kaufen, und in London das in Brzesk gebraute Carlsberg. Brok wird in ungarischen Supermärkten verkauft, und Żywiec exportierte sein Bier im Jahr 2004 u.a. in die USA, nach Kanada und Großbritannien. Okocim exportiert sein Bier nach Großbritannien, Ungarn und in die Slowakei.

 

Tell a friend | Druckversion